Wenn die Sonne gefährlich wird: Sonnenstich & Hitzschlag

20 Juli 2021, veröffentlicht in Gesundheits-Tipps

Egal ob im Urlaub oder zuhause im Garten, in die Sonne gehen wir wahrscheinlich alle gerne. Aber egal, ob Sie eine Runde schwimmen gehen oder sich einfach nur so in die Sonne legen, die Sonne kann auf Dauer auch gefährlich werden. Wer sich nämlich zu lange ungeschützt in der Sonne aufhält, der riskiert einen Sonnenstich oder sogar einen Hitzschlag.

Sonnenstich und Hitzschlag: Was ist der Unterschied?

Ein Sonnenstich entsteht meist, wenn besonders der Kopf- und Nackenbereich zu lange der Sonne ausgesetzt waren. Dann kommt es nämlich durch die Hitze zu einer Irritation des Gehirns und der Hirnhaut. Dies wiederum löst Entzündungsreaktionen aus, sogar eine Hirnschwellung kann die Folge sein.
Bei einem Hitzschlag hingegen steigt die allgemeine Körpertemperatur auf 40°C oder mehr. Er wird meist durch körperliche Überanstrengung an sehr heißen Sommertagen ausgelöst, zum Beispiel wenn Sie Sport treiben.

Wie erkennt man einen Sonnenstich oder Hitzschlag?

Beim Sonnenstich haben die Betroffenen meist einen hochroten, heißen Kopf und Kopfweh. Manche klagen auch über Abgeschlagenheit, Schwäche, Unruhe, Schwindel, Übelkeit und Erbrechen. Die Körpertemperatur ist gelegentlich leicht erhöht. Der Sonnenstich ist vor allem deshalb gefährlich, da die typischen Symptome meist erst Stunden nach dem Sonnenbad auftreten, wenn es bereits zu spät ist. Beim Hitzschlag steigt die Körpertemperatur auf 40°C oder mehr, der Herzschlag wird schneller, der Blutdruck sinkt und es kann sogar zu Halluzinationen und Bewusstseinstrübungen kommen. Ein Hitzschlag kann lebensbedrohlich werden!

Was kann man gegen Sonnenstich und Hitzschlag tun?

Egal ob Sonnenstich oder Hitzschlag – der Betroffene muss sofort in den Schatten oder ins Haus. Beim Sonnenstich kühlen Sie am besten den Kopf mit feuchten Tüchern oder einer kalten Dusche. Außerdem sollte der Patient viel trinken. Bei Kopfschmerzen spricht nichts gegen ein Schmerzmittel aus der Apotheke. Sollte sich der Zustand jedoch gar nicht besser oder der Patient apathisch werden, sollte sofort ein Arzt aufgesucht werden.
Beim Hitzschlag ist schnelle Hilfe gefragt: kühlen Sie den Patienten mit feuchten Tüchern und Kühlpackungen, die auf dem ganzen Körper verteilt werden. Geben Sie ihm lauwarme Getränke (nicht kalt!), sodass der Flüssigkeitsverlust ausgeglichen werden kann. Sollte der Betroffene bewusstlos werden, bringen Sie ihn in die stabile Seitenlage und rufen Sie sofort den Notarzt. Oberstes Ziel bei einem Hitzschlag ist es, die Körpertemperatur zu senken.

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