Palliativmedizin

26 Mai 2021, veröffentlicht in Allgemein

Die moderne Medizin entwickelt sich ständig weiter. Doch leider gibt es auch heute noch Krankheiten, die nicht geheilt werden können. Spätestens wenn in so einem Fall alle medizinischen Möglichkeiten zur Heilung ausgeschöpft sind und die Lebenserwartung nur noch begrenzt ist, beginnt die Palliativmedizin.

Bei der Palliativmedizin geht es nicht mehr um die Heilung der Krankheit, sondern um therapeutische Maßnahmen, die die Symptome der Erkrankung lindern. Dadurch soll der Patient an Lebensqualität gewinnen und möglichst wenig unter seiner Krankheit leiden. Wichtig ist dabei auch, dass die Autonomie des Betroffenen so lange wie möglich erhalten bleibt.

Aufgaben der Palliativmedizin

Zentrales Aufgabenfeld der Palliativmedizin ist die Schmerztherapie. Dazu gehören beispielsweise die Linderung von Atemnot oder Übelkeit. Ebenso genauso wichtig ist die seelische oder spirituelle Versorgung, denn eine unheilbare Krankheit stellt eine enorme psychische Belastung dar.

Palliativmedizin wird auch nicht nur beim Hausarzt zum Thema. Auch Pflegepersonal, Psychologen, Seelsorger oder Sozialarbeiter können in die Betreuung mit eingebunden werden.
Im Mittelpunkt soll in jedem Fall immer der Patient selbst stehen, der sein Leben mit Hilfe der Palliativmedizin so eigenständig und aktiv wie möglich gestalten kann.

Allgemeine ambulante Palliativversorgung (AAPV)

Manche Betroffene wollen ihre letzten Tage zuhause in einer gewohnten Umgebung im Kreise der Angehörigen verbringen. Um dies zu ermöglichen, wurde die Allgemeine Ambulante Palliativversorgung (AAPV) ins Leben gerufen. Die AAPV wird vom Hausarzt, Facharzt und/oder vom Pflegedienst übernommen.
Sollte die AAPV nicht mehr ausreichen, kommt dann die Spezialisierte Ambulante Palliativversorgung (SPAV) in Frage.

Das Ärzteteam des MVZ Schierlings berät Sie gerne auch persönlich zur Palliativmedizin.

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